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Wer nachhaltige Immobilien kauft oder baut, wird vom Staat belohnt: Die KfW unterstützt Besitzer oder Käufer von Immobilien mit Förderungen und Zuschüssen. Wie funktioniert die KfW-Förderung für Investoren? In diesem Kurzüberblick erfahren Sie in nur 5 Minuten, was möglich ist.

Wie funktioniert die KfW-Förderung? Die Basics

Was bedeutet KfW? KfW steht für Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die Förderbank unterstützt unter anderem Privatinvestoren, die eine Immobilie kaufen, bauen oder sanieren wollen, mit finanziellen Fördermitteln. Wie viel Unterstützung Sie erhalten, richtet sich danach, wie effizient die geplanten Maßnahmen sind. 

Übrigens fördert die KfW auch Modernisierungen, die aus Nichtwohnflächen Wohnraum machen oder Barrieren reduzieren

Als Maßstab für die Nachhaltigkeitsförderung dienen die Effizienzhaus-Stufen der KfW, die sich wiederum an den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEv) orientiert.

Beispiel: Ein Gebäude der Stufe 40 verbraucht nur 40% der Primärenergie, die ein Effizienzhaus laut EnEv verbrauchen darf – also 60% weniger als vorgegeben. Die Stufe 40 Plus wird erreicht, wenn zusätzliche Technik wie eine PV-Anlage genutzt wird, um gezielt den Stromverbrauch zu verbessern – das bringt Ihnen eine noch höhere Förderung. 

Gut zu wissen: Die Stufe 55 entfällt ab 31. Januar 2022, da die Nachhaltigkeitsziele immer strenger werden.

Wenn Sie eine Bestandsimmobilie kaufen, mit der ein so hoher Effizienzgrad nur schwer zu erreichen ist, fördert die KfW auch einzelne energetische Maßnahmen wie die Erneuerung der Heizungsanlage oder den Einbau smarter Technologien zur Senkung des Energieverbrauchs.

Am meisten lohnt sich eine KfW-Förderung jedoch für Neubauimmobilien: Für ein Effizienzhaus 40 Plus erhalten Sie je Wohneinheit einen Kredit bis zu 150.000 Euro mit 25% Tilgungszuschuss oder alternativ einen 37.500 Euro Investitionszuschuss. Doch was ist der Unterschied?

Kredit mit KfW-Tilgungszuschuss

Die KfW vergibt Kredite bis zu 150.000 Euro, die zinsvergünstigt sind. Damit können Sie Ihre Baufinanzierung ergänzen. Wenn Sie Ihr Vorhaben wie geplant in die Tat umsetzen, erhalten Sie anschließend außerdem einen Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu 25% von der Darlehenshöhe (bis zu 37.500 Euro). Damit ist das Darlehen schneller getilgt. 

KfW-Zuschuss ohne Kredit

Statt eines Kredits können Sie direkt bei der KfW auch einen Investitionszuschuss beantragen, beispielsweise, wenn Sie kein Darlehen aufnehmen. Dieser beträgt höchstens 37.500 Euro und muss genauso wie der Tilgungszuschuss nicht zurückgezahlt werden. 

Wie funktioniert die KfW-Förderung?

Wichtig zu wissen: Kredite und Zuschüsse müssen beantragt werden, bevor energetische Maßnahmen oder ein Neubau durchgeführt werden. Wenn Sie die KfW-Förderung nutzen wollen, brauchen Sie in der Regel außerdem einen Energieexperten an Ihrer Seite. Er stellt sicher, dass alle Maßnahmen zum gewünschten nachhaltigen Ergebnis führen. 

Anschließend müssen Sie noch die passende Fördermöglichkeit finden. Dazu bietet die KfW ein passendes Tool an. Dabei müssen Sie auch entscheiden, ob Sie einen Kredit oder einen Zuschuss erhalten möchten.

Ihr Weg zu den Fördermitteln der KfW:

  • Informieren Sie sich darüber, welche Förderungen für Ihr Immobilienvorhaben infrage kommen. Ein Energieeffizienz-Experte muss dann die geplanten Maßnahmen prüfen.
  • Beantragung von Zuschüssen: Noch bevor Sie Maßnahmen umsetzen, müssen Sie die KfW-Fördermittel über ein spezielles Zuschussportal beantragen.
  • KfW-Darlehen: Den KfW-Kredit beantragt die Bank, die zum Beispiel den Kauf Ihrer Immobilie finanziert.
  • Nach Abschluss Ihres Vorhabens erhalten Sie den (Tilgungs-)Zuschuss.

Wie finde ich die passende KfW-Förderung?

Welche Förderung ist die richtige für Ihr Immobilieninvestment? Und wie können Sie Fördermittel optimal mit Ihrer Finanzierung verbinden? Die Experten von Immoheld zeigen Ihnen gerne Ihre Möglichkeiten auf und begleiten Ihr Vorhaben Schritt für Schritt.

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